Die Alternative zur exotischen Tierhaltung im eigenen Heim!

"... Elefanten in Menschenobhut zu halten bedeutet immer, einen Kompromiss eingehen zu müssen. Deshalb ist die Frage zu stellen, ob eine „artgerechte“ Haltung von Elefanten in Menschenobhut überhaupt möglich ist bzw. welche Kriterien ihr zugrunde liegen. Umgekehrt gilt es zu klären, wie weit dieser Kompromiss gehen darf, bevor die Tiere haltungsbedingt physische und psychische Schäden davon tragen und eine Haltung somit tierschutz-relevant wird. ..."

Auszug des Artikels: Gedanken eines Biologen zur „artgerechten“ Haltung von Dipl.-Biol. Tobias Dornbusch)

Diese Gedanken bewegten Charly-Ann Cobdak „Running Edward“ zu erschaffen - eine „Alternative zur exotischen Tier-haltung im eigenen Heim“, in der weder Tier noch Mensch zu Schaden kommen und dennoch eine exotische Tierhaltung gewährleistet sein würde.

Nach Fertigstellung von „Running Edward“ entdeckte die Künstlerin bei einer Internetrecherche zu ihrer großen Überraschung, dass das Halten u.a. von Löwen, Nashörnern, Walrossen, Tigern, etc., aber auch von afrikanischen und indischen Elefanten in der Stadt München genehmigungspflichtig sei. Da ein Elefant in einer Mietwohnung auf kurz oder lang nicht unbemerkt bleiben würde, beschloss Cobdak kein Risiko einzugehen und einen „Antrag zur Erlaubnis zum Halten von gefährlichen Tieren wildlebender Art gem. Art 37 Abs. 1 LStVG“ beim „Amt für Sicherheit und Ordnung der Stadt München“ zu stellen (siehe Antrag unten)
 

Infolge der unerwartet positiven Resonanz beim Kreisverwaltungsreferat München freut sich „Edward“ nun als domestiziertes und legales Haustier über jede Streicheleinheit und bestätigt dies durch unüberhörbare freudige Elefantenschreie.

Auch das typische „Weben“ - (Hin- und Herschwanken des Kopfes) - erkennbares Zeichen verhaltensgestörter Elefanten - konnte bei „Edward“ bisher noch nicht beobachtet werden!

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