LowTech Instruments

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"Unsere Welt ist eine Welt der Maschine. Wir leben inmitten von Maschinen;
sie machen uns alle möglichen Dinge leichter, helfen uns beim Arbeiten und beim Zeitvertreib [..]
Die Maschinen vermehren sich sehr viel schneller als die Menschen, beinahe wie die allerfruchtbarsten Insekten;
sie zwingen uns bereits dazu, uns um sie zu kümmern, viel Zeit mit ihrer Pflege zu verlieren; sie haben uns verdorben [...]
In wenigen Jahren werden wir ihre Sklaven sein.
Die Künstler sind die einzigen, die die Menschheit vor dieser Gefahr bewahren können. [...]
Sie müssen anfangen, die Anatomie der Mechanik kennenzulernen, die Mechanik als Sprache;
sie müssen das Wesen der Maschinen verstehen [...] Die Maschine von heute ist ein Monstrum!
Die Maschine Muss zum Kunstwerk werden! …“'

Bruno Munari  (1907 -1998)

Die Hauptintention meiner Arbeit liegt nicht nur darin das Wesen der Maschine und die Sprache der Mechanik zu verstehen
sondern auch, wenn verstanden, sie in die Sprache der Poesie und bei Bedarf auch in die Sprache der Ironie zu übersetzen –
die Transformation von Funktion in Emotionen.

Die Kunstmaschinen bewegen sich, andere lassen sich bewegen und noch andere fordern den Betrachter auf, sich zu bewegen.
Der Betrachter muss sich einbringen, er wird somit selbst ein integraler Bestandteil des Werkes, Ursache - Wirkung.
Eine Maschine für sich kann keine Emotionen erzeugen. Im Vordergrund muss und darf nur der Mensch selbst stehen.
Alte Technik findet nicht nur Verwendung als ästhetisches Gestaltungsmerkmal, sie symbolisiert vielmehr die Schnelllebigkeit
der technischen Entwicklung. Viele der verwendeten Geräte galten vor nicht langer Zeit als technische Innovationen,
heute als Nostalgie belächelt.

Charly-Ann Cobdak



Lowtech Instruments - Charly-Ann Cobdak